Erzählen, Erinnern
Für den Roman Spielzone (1999) zählten manche sie zu den literarischen „Fräuleinwundern“ der Neunziger (und als solches kam auch sie zum Faschingssalon). Sie nehme es mit Günther Grass auf, hieß es, als sie sich mit Himmelskörper (2003) einer Familien- und damit der jüngeren deutschen Geschichte zuwandte. Inzwischen ist sie eine Art Instanz geworden für das Erinnern und für die Beschäftigung mit unseren östlichen Nachbarn. Sie ist eine Geschichtenerzählerin, die Stellung bezieht, und zugleich eine zeitzeugende Essayistin. Eine, die gern dabei ist und aus großer Nähe berichtet. Zuletzt erschienen Morgen nach Utopia (Aufbau 2007) und Über das Erinnern (Edition Virgines 2007).
Am Sonnabend, den 17. Mai 2008 um 20 Uhr, ist im Salon zu Gast:
Tanja Dückers, Berlinerin, *1968.
Tanja Dückers liest neuere Essays zu Themen wie Jugendgewalt, neuer Feminismus, Bio-Wahn, deutsche Erinnerungskultur und neuer deutscher Opferdiskurs, 68er-Bashing sowie Biologismus/Hirnforschung als neue Religion.
Begleitet wird sie von B. Smoked Fanto, *1967. Als Country-Musiker liebt er handgemachte amerikanische Musik, so bei den Wild Turkeys. Seit einigen Jahren tritt er hin und wieder als Solokünstler auf.
Ich freue mich auf Euch und hoffe, Ihr kommt zahlreich.
Bitte beachten: Der Salon ist nicht kommerziell und nicht öffentlich. Ich bitte um vorherige Anmeldungen oder Absichtsbekundungen und ggf. kurzfristige Absagen, damit ich besser planen kann (Stühle usw.). Rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze und allen Anwesenden einen ungestörten Salon.
Viele Grüße
Ina Pfitzner
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