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Ein Aufstieg oder „Meine Wünsche... ein Oktopus mit tausend Armen“

Hatte denn Goethe nun eigentlich etwas mit Herzogin Anna Amalia, wie man es ihm nachweisen will? Oder doch eher mit ihrem Sohn, wie andere behaupten? Wie platonisch war eigentlich die Liebe zu Frau von Stein? Und war die Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt Goethes Gretchen?

Wir wissen es nicht.

Doch dass Goethe seinen—spätestens seit Werther—suizidgefährdeten Bewunderer und Nacheiferer Friedrich Victor Leberecht Plessing (1749-1806) kannte und ihn 1777 in Wernigerode besucht hat, ist belegt. Warum er sich mit Plessing traf und worüber die beiden bei ihrer Wanderung auf den Brocken wohl gesprochen haben mögen, dazu entwirft Thomas Huber in seinem Theaterstück Plessing oder der magnetische Traum (das demnächst auch als Hörspiel produziert wird) ein Szenario aus heutiger Sicht.

Thomas Huber war schon im Oktober 2005 mit dem Stück Shrink im Salon zu Gast (http://www.inapfitzner.net/salon051015.htm). Gebürtig aus München, ist er vor allem Schauspieler bei Film und Fernsehen (u.a. Der Kannibale von Rothenburg) und bis vor kurzem am Schauspiel Leipzig, wo er u.a. in Michail Bulgakows Molière oder die Verschwörung der Heuchler und in Oscar Wildes Ein idealer Gatte die Titelrollen gab. Er ist Übersetzer zahlreicher Theaterstücke und Prosaautor.

Am 16. August 2008 um 20 Uhr liest Thomas Huber im Literarischen Salon.

Den Plessing liest er gemeinsam mit Eske Bockelmann, der über sich schreibt: „Eske Bockelmann ist sonst auch Gelehrter: der alten Sprachen Griechisch und Latein, der Literatur allgemein, der Philosophie, Naturwissenschaften, na, und so goetheisch immer weiter. Literarisch tritt er seit langem gemeinsam mit dem diesjährigen Alfred-Kerr-Preisträger Burkhard Müller auf, in Lesungen, die die gesamte Weltliteratur von Gilgamesch, Bibel und Ilias bis zu Kafka oder auch bis zu Oliver Sacks umfassen.“

Ich freue mich auf Euch.

Bitte beachten: Der Salon ist nicht kommerziell und nicht öffentlich. Ich bitte um vorherige Anmeldungen oder Absichtsbekundungen und ggf. kurzfristige Absagen, damit ich besser planen kann (Stühle usw.). Rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze und allen Anwesenden einen ungestörten Salon.

Viele Grüße

Ina Pfitzner

 

 
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