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Helau , liebe Salonfreunde!

„Die Nacht kommet, in der wir der Zeit keine Beachtung schenken, und vergessen, dass wir in einem praktischen Zeitalter leben, in dem man die Romantik zumeist auf bedruckte Seiten und die Fröhlichkeit auf die Bühne verbannt. Doch was ist romantischer als die Nacht des Maskenballs—diese zu kurzen Stunden des Lichts, der Musik und der fantastischen Belustigung, die keinem Jahrhundert angehören zu scheinen und doch allen?&ldquo

So heißt es bei Lafcadio Hearn, dem New-Orleans-Versteher des 19. Jahrhunderts, der später in Japan janz jroß rauskam.

Statt Winterschlaf und Winterfrust lade ich zu Lebens- und Frühlingslust beim

Karneval der Literaturen am 21. Februar 2009 um 20 Uhr.

Miss Marple ähnlich habe ich wieder Texte zum Karneval aufgespürt und biete Euch zwei übersetzte Stückchen von eben jenem Lafcadio Hearn, eine kollektiv zu lesende, mysteriöse Geschichte von Tania Blixen und einige Informationen zum Karneval in der Stadt Binche, die mir die belgische Botschaft zusammengestellt hat. Und dann tanzen und feiern wir.

Wieder werdet Ihr mit Euren Kostümen im Mittelpunkt stehen, zum Thema Literatur im weiteren Sinne. Kommt als literarische Figuren oder Buchtitel, als Dichter, Schriftsteller oder Kritiker, als Blechtrommeln oder Madeleines, als Haikus oder dicke Wälzer, als Hundert Jahre Einsamkeit oder als Das Parfüm, als Anna Karenina oder als Faust, als Jean-Paul Sartre oder als Toni Morrison, als Sonett oder als Encyclopédie, als rasender Reporter, als Was ihr wollt oder Wie es euch gefällt. Und falls das alles zu schwierig ist, dann seid irgendwie vage verkleidet oder wir setzen Euch einen Hut oder eine Pappnase auf und denken uns einen tollen Titel für Euch aus. Das beste Kostüm wird wieder, völlig subjektiv, prämiert.

Bitte gebt mir Bescheid, ob Ihr kommen könnt und ob Ihr einen Text oder Musik oder eine Büttenrede beisteuern könnt. Getränke, tellerfreies Essen, Blumen wie immer erwünscht.

Ich freue mich auf Euch. Ciao Ina

 

 
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